
Der siebte Oktober 2023 stellt nicht nur eine Zäsur für den Staat Israel dar.
Auch in Deutschland und im besonderen an deutschen Universitäten ist seit dem schlimmsten Pogrom an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust etwas ins Rutschen geraten: Im Zuge israelfeindlicher Demos und Proteste kam es auch zu gewaltvollem Vandalismus, etwa an der Humboldt-Universität in Berlin. Doch das scheint nur die Spitze des Eisbergs zu sein: Innerhalb der jüdischen Community in Deutschland herrscht eine große Verunsicherung und gleichzeitig auf der Seite verantwortlicher Stellen oft eine große Ratlosigkeit mit Blick auf mögliche Maßnahmen gegen einen zunehmenden Antisemitismus. Von Veranstaltungsverboten über Antisemitismusbeauftragte bis hin zu Meldestellen gibt es ein großes Tableau möglicher Reaktionen.
Im Rahmen dieser Veranstaltung, die sich primär an Studierende und Dozierende richtet, sollen daher die Fragen im Mittelpunkt stehen: Wie bewerten wir die gegenwärtige Situation? Und welche Maßnahmen haben sich als wirksam erwiesen, welche sind eher kontraproduktiv?
In das Thema führt Prof. Dr. Stephan Grigat mit einem Impulsvortrag zum 7.10. ein. An der anschließenden Podiumsdiskussion werden Vertreterinnen der Jüdischen Studierenden Union Württemberg, sowie des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft teilnehmen. Kanzler Dr. Andreas Rothfuß wird als Repräsentant der Universitätsleitung das Podium komplettieren, das von Dr. Jan Reitzner moderiert wird.
Bitte Studierenden- bzw. Mitarbeitendenausweis der Universität mitbringen oder sich per Mail anmelden: info@dig-stuttgart.net